Walldürnwallfahrt: Halt in Herschbach

Alle schauten am Mittwoch nach Pfingsten mittags gegen den Himmel und dachten:
"Die armen Walldürner! Die werden wohl heute Nachmittag im Regen in Herschbach einziehen“.
Aber es kam anders. Nur ein paar Wölkchen belagerten den ansonsten blauen Himmel.
So konnten die Gastgeber aus St: Anna die etwa 250 Wallfahrer, die von Köln nach Walldürn pilgern, bei lachender Sonne empfangen.
Dass sich 36 Neupilger angemeldet hatten zeigt, dass eine Wallfahrt keine altmodische Angelegenheit ist. Die erste Nacht hatten die “Walldürner Wallfahrer“ in Uckerath verbracht.
Die Pilgerwege des zweiten wie auch des dritten Tages laufen durch den Westerwald.

Begrüßt in Herschbach von Pfarrer Stephan Neis und Pater Joby Joseph, geleitet vom Herschbacher Musikverein und empfangen von allen Kirchenglocken und der Bevölkerung von St. Anna zogen die „Walldürner“ in das Gotteshaus “St. Anna“ ein.

Auch unsere Walldürnbeauftragte Hilde Hermann aus Herschbach wurde geehrt.
Nach Gebet und Gesang empfingen alle den sakramentalen Segen. Ortsbürgermeister Axel Spiekermann überreichte den Organisatoren der diesjährigen Wallfahrt je ein Fässchen Bier, auf dem Herschbacher historische Gebäude abgebildet waren.


Danach waren die Pilger froh, diesen zweiten Tag gut überstanden zu haben. Ihre Gastgeber hatten bereits alles für einen geruhsamen Abend und ein erholsames Quartier vorbereitet.
Der nächste Tag bis nach Elz wird wiederum zwar beschwerlich sein, aber mit Gesang, Gebet und stiller Meditation wieder zum Segen gereichen.

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